![]() Allgemeine Informationen Róth Miksa Emlékház Geöffnet: zwischen 14 und 18 Uhr. Montag ist geschlossen!
Seit seinen jungen Jahren war Róth darum
bemüht, den Stil der mosaikartigen Glasmalerei in den mittelalterlichen
Kathedralen zu erneuern. Auch seine ersten Arbeiten (z.B. die Fenster
der Kirche von Mariensdorf im heutigen Burgenland) erstellte er in
gotisierendem Stil. Von 1896 an fertigte Róth die mehrere Tausend
Quadratmeter umfassenden Glasfenster des ungarischen Parlaments an.
Diese Arbeit bescherte ihm landesweite Anerkennung. Zahlreiche Werke von Miksa Róth machten ihm einen Namen weit über die Grenzen Ungarns hinaus: So schuf er gemeinsam mit Géza Maróti die 1500 Quadratfuß große Glaskuppel der Oper in Mexiko und fertigte u.a. Bleiglasfenster für Kirchen in Norwegen und Sizilien oder Prunkfenster für die niederländische Königin Wilhelmine an. Eines seiner Hauptwerke, die Fenster des Kulturpalais von Tirgu Mures (heute Rumänien) entstand gemeinsam mit Sándor Nagy. (Einige kleinere sog. Kabinettbilder der beiden Künstler sind ebenfalls im Gedenkhaus ausgestellt). In den 20er Jahren schuf Róth zahlreiche
Art déco Werke, in den 30er Jahren wiederum erneut historisierende
Arbeiten. Eine so lange, mehrere künstlerische Stilrichtungen überspannende
künstlerische Laufbahn ist eine rechte Seltenheit. Drei Zimmer im
ersten Stock des Gedenkhauses stellen die Glasmalereien und Mosaiken
von Miksa Róth dar, in weiteren drei Zimmern werden seine einstigen
Möbel und Kunstgegenstände gezeigt. Im Erdgeschoß erwarten temporäre
Ausstellungen ihre Besucher. |